Blue Flower

Johann Schoor

geb. 1951 in Linz an der Donau,

heute noch in dieser Gegend wohnhaft, in Luftenberg das ebenfalls an der Donau liegt. Dieser Fluss ist mir im Laufe meines Lebens sehr ans Herz gewachsen und gerne würde ich noch einmal entlang seiner Ufern bis ans Schwarze Meer radeln. Aber ich fürchte dass ich das nicht schaffen werde. Von Passau bis Krems habe ich es aber schon geschafft und bis an die Ungarische Grenze steht schon fix am Programm.

Freunde nennen mich Hans. Eigentlich dürfen mich alle so nennen, die mich auch mit Du anreden, das klingt mir sehr viel vertrauter als Johann. Mein Frau und meine zwei Geschwister, hängen noch ein i dran, die dürfen das auch, von anderen habe ich das nicht so gerne, da fühle ich mich dann nicht so ganz für voll genommen, schließlich haben mich alle als Kind Hansi genannt.

 

Grafiker

Ich habe mich mit mehreren Berufen durch das Leben geschlagen. Einer davon war der des Werbe- und Gebrauchsgrafikers, wie man das damals noch nannte. Inzwischen ist daraus ein Kommunikationsdesigner, Mediendesigner oder Webdesigner geworden, wie man gerne möchte. Auch wenn ich hie und da noch gerne mal was in diese Richtung mache, so ist es Gott sei Dank vorbei damit. Am 31. Oktober 2010 habe ich nach einem Unfall den Kampfplatz endgültig meinen ehemaligen Kollegen und Mitbewerbern überlassen, nachdem ich die letzten 5 Jahre davor ohnehin nur mehr mit halber Kraft tätig war, die andere Hälfte war für meine Gemeinde reserviert, die mich mit einer Halbtagesanstellung als Pastor betraut hatte, nachdem ich davor bereits 10 Jahre ehrenamtlich als Ältester für vieles Verantwortung getragen habe.


Ich habe die Zeit als Grafiker teils sehr genossen, weil es meinem kreativen Naturell entspricht, so was tun zu wollen und zu müssen. Andererseits fand ich eine sehr schwierige Branche vor, die extrem Konjunktur-sensitiv war. Jede Schwankung in der Wirtschaftlichen Entwicklung schlug sich sofort in der Werbung nieder. Vom Auftragsmangel bis zu extrem viel Arbeit war alles von heute auf morgen möglich. Oft genug war ich gezwungen selbständig zu agieren, was für mich nicht leicht war, da mir das Geschäfte machen absolut nicht liegt und mich auch immer wieder in meiner Verantwortung für Gemeinde und Familie behinderte. Wer noch ein wenig mehr wissen will, über meine grafische Tätigkeit, der kann sich gerne meine alte Flash-Website ansehen.

 

Prediger, Pastor, Bibellehrer

Schon in meiner Jugendzeit  war ich ein Suchender Mensch, und wer sucht der findet heißt es ja. So habe ich mich mit 20 Jahren endgültig dafür entschieden, bewusst als Christ zu leben. Ich trat sozusagen in die Nachfolge Christi, wie viele vor mir und mit mir und bis zum heutigen Tag war dies auch das Abenteuer meines Lebens. Kein Leben in frommer Beschaulichkeit wie man meinen möchte, langweilig, alles meidend was nach Genuss riecht. Nein, diese Art von Christentum habe ich nie verstanden. Im Gegenteil, es war mir stets sehr wichtig, das Leben, das Gott mir geschenkt hat, in vollem Maße zu genießen. Aber ohne dabei irgendetwas zu missbrauchen, oder mir etwas anzumaßen, was nicht für mich bestimmt war. Nicht immer ist mir das im vollen Umfang gelungen, das muss ich zugeben. Aber wer steht, der möge zusehen, dass er nicht fällt hat der Apostel Paulus gesagt und wenn wir an die Worte Jesu denken, dann möchten wir gerne hinzufügen: wer fällt möge aufstehen und weitergehen. Denn dazu ist er ja gekommen, um uns auf die Beine zu helfen.

So hat er es auch mit mir gehalten. Er half mir wenn ich fiel und weiter ging es. Mit 21 besuchte ich eine Bibel- und Missionsschule in der Bundesrepublik Deutschland und festigte dort mein theologisches Wissen. Danach war ich grundsätzlich theoretisch ausgebildet um selbst zu predigen und zu lehren. Aber leider war ich noch lange kein Pastor, oder in irgendeiner Weise fähig Menschen zu leiten und zu führen. Dazu brauchte es noch viele Jahre in denen der Geist Gottes meinen Charakter umformte, was nicht immer ganz einfach war. Jeder der mich näher kennt wird das nachvollziehen können, am besten wohl meine Frau. Aber der Heilige Geist wäre nicht der Geist Gottes hätte er es nicht geschafft. Schließlich liebte ich Jesus Christus und wollte ihm nachfolgen, von ganzem Herzen. Und so war es dann doch möglich, dass ich mich immer mehr zu dem entwickelte, zu dem ich auch berufen war, ein Menschenfischer (Evangelist) und Hirte der Herde Gottes (Pastor). Dabei bin ich Gott dankbar für seine Führung. Es ist immer auch gefährlich, Menschen zu führen und zu leiten. Wer sich danach drängt, weil er meint damit Geltung zu erlangen, der wird es nicht schaffen, er wird der Versuchung erliegen und Macht ausüben. Das Wesen Jesu aber besteht nicht im Ausüben von Macht, sondern geradezu im Machtverzicht, das war mir Gott sei dank sehr bald bewusst geworden. Es war mir oft wie ein Wunder, wie Gott mir Verantwortungen zukomme ließ, um die ich mich mit niemanden streiten musste. Umgekehrt aber hat er mir auch gezeigt, dass man kämpfen muss, nicht für sich selber, ja nicht einmal für eine Sache, wohl aber für und um Menschen. Wer für sich kämpft ist ein Machtmensch und hat nichts vom Evangelium verstanden. Wer für eine Sache kämpft, ist ein Narr, denn es lohnt nicht, nicht einmal für eine Theologie, von der man meint sie wäre perfekt, lohnt es sich zu kämpfen, es ist völlig vergeblich. Jesus hat das auch nicht getan, sondern er hat um Menschen gekämpft, um die Verlorenen. Das wollte ich auch immer und dazu habe ich versucht, meine Brüder und Schwestern im Herrn zu ermutigen und anzuleiten. Wer sich dafür interessiert, ein wenig aus meinem Lehr- und Verkündigungsdienst habe ich unter www.predigt.schoor.at veröffentlicht.

 

Autor

»Des Bücher-Machens ist kein Ende und viel Studieren ermüdet den Leib.« wusste schon der König Salomon zu berichten. Dabei durfte er selber an einem Bestseller mitschreiben, der Bibel. Ein notwendiges Übel also und so habe ich mit bislang zwei Büchern einen bescheidenen Beitrag zu dieser Unkultur geleistet. Wohl wissend, dass wenn sie wenig gelesen werden, sie es desto trotz wert sind, dass man es tut. Denn die Bestseller einer Zeit sind für gewöhnlich nicht das was sich bewährt und Bestand hat.

Als ich jung war im Glauben, haben christliche Verlage noch missionarische Zielsetzungen gehabt. Heute ist das leider nicht mehr so. Auch die Verleger sind dem Zeitgeist erlegen und suchen Stars, die schreiben was die Leute hören wollen, zum Teil bringen sie diese auch hervor, was sie von der Musikindustrie gelernt haben. So ist hat sich ein evangelikaler Markt entwickelt, der beachtlich, aber durch und durch kommerziell orientiert ist. Was Gutes findet man von Jahr zu Jahr seltener.

Wer sich trotzdem für meine Bücher interessiert, der kann sie bei mir oder im Buchhandel bestellen (Titel anklicken):

Mein erstes Buch heißt: »Das Siegel auf Deinem Herzen« und ist eine Auseinandersetzung mit dem Hohelied Salomos.
Bestellung ausschließlich bei mir solange der Vorrat noch reicht (Euro 7.- / Anklicken öffnet Ihr Mailprogramm mit meiner Mailadresse)

Mein zweites Buch ist: »Die Dämonen der Moderne« und befasst sich mit den apokalyptischen Reitern der Johannesoffenbarung.
Euro 19.50 (D), Aktion: Bei Direktbestellung bei mir, erhalten Sie meine beiden Bücher um 18.- Euro! (exkl. Versandkosten)

Mein drittes Buch: »Botschafter der Liebe« zeigt an Hand von sieben biblischen Texten auf, was die Bibel unter Liebe versteht.

 

Prophetie

Das prophetische Wort der heiligen Schrift ist mir sehr wichtig. Ich unterscheide es vom pastoralen und missionarisch ecclesiologischen Wort. Es hat einen bewahrenden Charakter und muss als fester Bestandteil des Evangeliums betrachtet und mit verkündigt werden. Leider ist das heute nicht immer der Fall. Niemand kann aber in Zeiten der Anfechtung ohne das prophetische Wort auskommen. Das Wissen um die Vollendung der Menschheit (Eschatologie) durch die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus ist das einzige was uns Hoffnung zu geben vermag, insbesondere, wenn sich die Zeit dem Ende zuneigt aber auch sonst in Zeiten mit Endzeitcharakter. Wobei für mich Apokalypse kein Katastrophenbegriff ist, sondern die Morgendämmerung nach einer langen finsteren Nacht. Wer sie zu erkennen vermag, schöpft neuen Mut.

In diesem Sinne möchte ich meinen letzten Lebensabschnitt diesem Thema widmen. Dazu habe ich die Seite www.prophetie.at geschaffen und neben der Bewerbung meines Buches einen Kurzkommentar zur Offenbarung des Johannes geschrieben. Er lässt sich gut als Stille-Zeit-Meditation lesen. Ich habe damit begonnen, während ich nach meinem Unfall im Krankenhaus lag und in der Rekonvalsezenz konnte ich es vollendet, auch dank der Herausforderung des Marchtrenker Bibelkreises, der mich dazu ermutigt hat. Ich danke Gott dafür, dass er mein körperliches Gebrechen (2 Operationen, zwei mal Reha, ein Jahr Krankenstand mit anschließender Frühpensionierung) zum geistlichen Segen hat werden lassen.

Vielleicht noch eines: Prophet möchte ich nicht genannt werden, auch wenn ich mich bemühe ein Kenner des prophetischen Wortes zu sein. Ich habe keine eigenen Offenbarungen und erwarte auch keine. Und selbst wenn ich eine hätte, würde ich es mit Amos halten: (Amos 7:14) »Doch Amos entgegnete Amazja: »Ich bin kein Prophet und ich wurde auch nie zum Propheten ausgebildet. Ich bin nur ein Viehzüchter und baue nebenher noch Feigen an.« Auch Sacharja berichtet in 13:5 von den wahren Propheten der Endzeit: »Und er (der Prophet) wird sagen: “Ich bin kein Prophet, ich bin ein Mann, der sein Land bebaut; denn ein Mensch hat mich [als Sklave] gekauft seit meiner Jugend!„« War dieser Mensch nicht Jesus Christus, hat er mich nicht aus der Skalverei der Sünde erkauft? Er ist meine Offenbarung und meine Weissagung, etwas anderes kenne ich nicht!

 Weitere Informationen:

www.prophetie.at

www.predigt.schoor.at

http://www.youtube.com/joscho777